ombre de sand

Die Welt hat sich verändert.Es liegt in der Luft, man kann es Schmecken.Der Wandel, seit Jahrtausenden ersehnt und gefürchtet rückt näher.Auf welche Seite wirst du dich schlagen?Auf die der Menschen.Oder auf die unsere?Finde es heraus.
 
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 Verstaubtes Tagebuch

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Ruby
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BeitragThema: Verstaubtes Tagebuch    Fr Jun 22, 2012 7:08 am

Alles Beginnt mit dem Ende.
Ein seltsamer Anfang, und doch ist es so.
Ein neues Zeitalter beginnt. Steigt wie ein Phönix aus der Asche seiner vorigen Existenz und breitet die Flügel aus, einer neuen Zukunft entgegen..... .
Doch ich schweife ab. Für jemanden der so alt ist, das ihm selbst das zerbrechliche Geschlecht der Menschen so jung wie ein Birkentrieb erscheint, mag das verständlich sein.
Mein Name tut nichts zur Sache. Er ist unbedeutend für diese Geschichte da ich stets nur der Beobachter war. Viel Wichtiger sind die Namen derer, die diese Zukunft schreiben. Von ihnen möchte ich erzählen.
Aber ich merke, nun beginne ich zu früh. Diese Zeit, sie gleitet mir durch die Finger und ist für uns Älteste so schwer zu fassen. Den sie hat keine Bedeutung für uns.
Doch genug des Geschwätzes. Alles begann an dem Tag, an dem die Erde unterging.
Es war Sommer und ein widerlicher Sonniger Tag. Keine Wolke am Himmel und schon gar kein Regen wie es vielleicht treffender für das kommende Ereignis gewesen wäre. Den plötzlich, wie aus dem nichts brach die Hölle los.
Oder sollte ich sagen Himmel und Hölle waren los?
Das beschreibt es eher.
Überall waren Dämonen und Engel. Glitten durch die Lüfte und krachten mit Donnergrollen aufeinander. Die Menschen versuchten sich schreiend in Sicherheit zu bringen, doch wo sollte man sich verstecken wenn überall das Chaos herrscht. Ein Krieg der die ganze Welt verschlang.
Hunderte, Tausende, Millionen.
Die Opfer zwischen allem waren Grausig. Besonders die schwachen Menschen hatten der Wut der Dämonen nichts entgegen zu setzen. Und die Engel machten sich nicht einmal die Mühe ihnen zu Helfen. Ich sah sogar wie ein Engel einen Menschen mit dem silbernen Speer durchbohrte. Ich denke er stand ihm im weg.
Wie dem auch sei. Am siebenten Tag erschienen zwei gestalten am Himmel. Mächtiger und schöner als alle anderen.
Sowohl Mensch als auch Dämon und Engel kannten sie. Wenn auch sie alle unter anderem Namen.
Satan/ Lucifer für den Herrscher der Unterwelt.
Gott für den Herrn der Himmel.
Der folgende Kampf dauerte viele Stunden. Man sah Blitze und Feuer durch den Himmel ziehen und wo sie niedergingen, verbrannten sie das Land.
Wer gewann, das wollt ihr sicher wissen. Nun, ich denke keiner. Sie gingen unter. Flohen aus dieser Welt um ihre Wunden zu lecken. . Und wir, sowie die Menschen blieben zurück.
Ob die Götter jemals wieder kommen werden, bleibt abzuwarten.
Vielleicht dauert es wieder Millionen Jahre ehe sie wieder einen Fuß auf unsere Welt setzen. Es gab schon oft Massensterben auf diesem Planeten, dies ist nicht das erste. Auch die Dinosaurier können ein Lied davon singen. Auch ein Resultat eines Götterkrieges.
Uns schien das gleiche Schicksal zu blühen. Besonders die Menschen hatten es schwer. Die Leichen waren für einige Arten genug, doch andere bevorzugten Frisches Blut und warmes Fleisch.
Das Schlachten schien kein Ende zu nehmen und die Böden waren getränkt von Blut.
Dies wäre der Untergang gewesen, wäre nicht ein Gott erwacht der lange Zeit geschlafen hatte. Nun stieg er auf und fand eine Welt vor die stumm vor Schmerzen Schrie.
Dies war Chronos, der eine. Chronos der Schicksalsgott.
Er rettete uns.
Er schlug mit den schwarzfeurigen Flügeln und flammende Federn verstreuten sich im Wind. Wo sie aufkamen glühte der Boden und binnen Sekunden begann grün zu wachsen. Erst zaghaft, dann schneller und keine Minute darauf wuchsen Bäume hoch wie Häuser in den Himmel. Bedeckten die Welt wieder mit grün und sogen das Gift aus der Erde.
Chronos gab der Welt eine neue Chance. Einen besseren Weg und ein weiteres Schicksal.
Darauf verschwand er, doch höre, wenn du tief im Wald bist und die Augen schließt kannst du ihn spüren. Tief in dieser neuen Welt. Er achtet auf uns mit wachsamen Blick. Oder, vielleicht auch nicht auf uns, eher auf die Welt.
Wie ich darauf komme?
Nun, vielleicht weil der Wald, der nun die Erde bedeckte nicht ungefährlich war. Pflanzen und Tiere, intelligent und Hungrig zogen durch den Wald. Ihre Opfer hatten selten eine Chance. Auch hier waren es wieder die Menschen die die Größten Opfer zu verzeichnen hatten. Was sind es auch für schwache Wesen. Keine Klauen oder Zähne und mit einer Schwäche gesegnet die ich ihnen nicht Neide. Gott schuf immer nur Kreaturen die sich nie gegen ihn auflehnen konnten.
Doch ich schweife ab.
Das Leben ging weiter.
Wild und gefährlich.
Schließlich schlossen sich einige Menschen und Dämonen zusammen und schafften sich einen Platz zum Leben. Der Wald wurde aus Städten verdrängt die nicht völlig zerstört wurden, viele gab es nicht davon, und wieder aufgebaut. Trotz der gemeinsamen Arbeit trauten die Menschen den Dämonen nicht. Und sie taten gut daran.
Schließlich lebten viele nur durch Blut, oder ergötzten sich an der Menschenjagt. Doch auch die Menschen wollten nicht mehr so werlos sein und schufen einen Bund. Einen Jägerbund. Machten Jagt auf Dämonen und andere Kreaturen. Großteils vielen nur unschuldige unter den rachsüchtigen Klingen der Menschen.
Doch auch die andern schufen einen Ort der Zuflucht. Sie nennen sich ombre de sand , was in der alten Sprache Schattenblut bedeutet. Ein treffender Name wenn ihr mich Fragt.

Und nun, Sitz ich hier. In einer Stadt umgeben von Wald und harre der Dinge die da kommen. Wie wird die Geschichte weiter gehen?
Ich bin schon gespannt. Ihr auch?

Herbst, 8 Jahresmond im Jahr des Incubus
Der Ältest


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